Wegauskehrer Faschingrennen in St. Peter am Kammersberg

6. Februar 2013 20:59
   

Nach dem „Samsontragen“ wurde mit dem „Faschingrennen“ ein weiterer steirischer Brauch in die UNESCO Liste der immateriellen Kulturgüter eingetragen. Erneut konnte die Region Murau somit Überliefertes für die Nachwelt bewahren und so die hohe Wertschätzung für das Brauchtum in der Region honorieren.

Das Faschingrennen ist ein Umzugs- und Heischebrauch, der am Faschingmontag in mehreren Orten des Bezirkes Murau ausgeübt wird. Die Mitwirkenden des Faschingrennens agieren auf bestimmte tradierte Weise und beziehen die ZuschauerInnen mit ein. Bei jedem Umzug treten mehrere Gruppen von Rennern in aufwendigen Kostümen in Aktion:

Die Hauptgruppe besteht aus dem „Wegauskehrer“ einem „Heahgreifer“, den „Schellfoschingen“, den „Glockfoschingen“ (mit Kuhglocken), einer Musikgruppe, dem „Schottenklaner“ oder „Schottenstreich“, die von nachfolgenden Kleingruppen begleitet wird: der“Roßgruppe“ mit Schmied und Schinder, vom „Arzt“ mit der „Krankenschwester“, den Vetteln“ mit ihren „Poppern“ (=Kindern), dem „Bosniak“ (=billiger Jakob), dem Brautpaar, Polizisten etc..

Interviewpartner:
Daniel Auer — Obmann der Landjugend St. Peter am Kammersberg

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